Hohensyburg – Februar 2014

Oft genug von der Auto­bahn dar­an vor­bei­ge­fah­ren, doch nie dort gewe­sen. Unglaub­lich. Seit 1150 steht die Sigi­burg. Mit mei­nem Besuch hab ich mir mehr als ein hal­bes Leben Zeit gelas­sen und auch St. Peter hat bis zum 3.2.2014 auf mich war­ten müs­sen. Die Kir­che zeigt sich mir, gleich dem Vincke­turm, schnö­de ver­schlos­se­nen. Nur Kai­ser Wil­helm (der I.) mit sei­nem Gra­fen Molt­ke und dem ollen Bis­marck genießt schwei­gend den Son­nen­schein und platzt schier vor Stolz auf sei­nen Sieg über den Franz­mann. Dabei stö­ren sich die drei augen­schein­lich nicht dar­an, dass sie 1935 von Fried­rich Bag­d­on auf einen dem NS-Archi­tek­tur-Ide­al ent­spre­chen­den Sockel gesetzt wur­den. Als ob nicht der ursprüng­li­che mon­ar­chis­ti­sche Ent­wurf Adolf von Donn­dorfs schon schlimm genug gewe­sen wäre (aus heu­ti­ger Sicht, ver­steht sich. Heu­te sagt man ja auch nicht mehr ›Franz­mann‹).

Abseits vom stum­men Kriegs­ge­schrei einer ver­gan­ge­nen Epo­che gibt es dann auch noch Natur, die sich dank der neu­en M.Zuiko 45mm / f:1.8 – Optik wun­der­bar ins Bild set­zen lässt. Glei­ches gilt für die Spiel­bank. James Bond trifft man dort zwar nicht, aber man darf einen Blick auf den Palm­gar­den wer­fen, Dort­munds ein­zi­ges Ster­ne­re­stau­rant (Pech im Spiel, kein Geld fürs Essen, sagt uns das Sprich­wort).

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Natur über der Ruhr

Wie immer führt ein Klick aufs Bild zur Foto­ga­le­rie, wo es auch die Burg­rui­ne, den Blick auf Ruhr und Len­ne und natür­lich die alten Krie­ger zu bewun­dern gilt.

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