Urbane Botschaften II: Bielefeld, Hannover (Künstlerisches)

Es gibt kaum intel­li­gen­te oder sehens­wer­te Graf­fi­tis (eigent­lich: das Graf­fi­to, die Graf­fi­ti, aber der Duden gestat­tet auch das Graf­fi­ti und die Graf­fi­tis). Meist sind die Wän­de schlicht­weg kunst­los ver­schmiert. Sze­ne­mit­glie­der gefal­len sich dar­in, ihre nicht min­der kunst­lo­sen Tags quer über die Stadt zu ver­tei­len. Mas­se statt Klas­se. Ästhe­tisch anspruchs­vol­le Wri­tings oder gar ech­te Street Art haben Sel­ten­heits­wert. Erbärm­lich, und daher nicht doku­men­tiert.

Kein Keith Haring, aber sicht­lich von Harald Nae­ge­li (der »Spray­er von Zürich«) inspi­riert, kratzt die­ses Pie­ce an der Gren­ze zur Street-Art:

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Fast schon Kunst

Ob das Kunst ist, mag ich nicht ent­schei­den. Der Auf­for­de­rung zum Lächeln jeden­falls bin ich gern nach­ge­kom­men.

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Kunst oder weg?

Unweit des Senne­fried­hofs ziert die­se irgend­wie an Roy Lich­ten­stein erin­nern­de Schön­heit einen Ver­tei­ler­kas­ten. Scha­blo­nen­graf­fi­ti fin­den sich in ver­schie­dens­ten Aus­prä­gun­gen in der Stadt.

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Schön, lei­der zu leicht wie­der­hol­bar

Gemü­se hält, was Obst ver­spricht. Die­se pracht­vol­le Karot­te macht Lust auf Vege­ta­bi­les.

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Ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch bedeut­sam wegen des Caro­tin­ge­halts. Zum Kunst­wert fra­gen Sie den Gale­ris­ten Ihres Ver­trau­ens.

Egal, ob aus frei­er Hand oder mit Scha­blo­ne, wenn schon Wän­de und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen beschmiert wer­den müs­sen, dann bit­te wie in die­sen Bei­spie­len mit etwas Sinn für Kunst und Ästhe­tik. Dan­ke!

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