Urbane Botschaften – Eine Nachlese

»Urba­ne Bot­schaf­ten« Fotos und Tex­te in der auto-kul­tur-Werk­statt [akw]

Brea­king News! Erfolgs­aus­stel­lung »Urba­ne Bot­schaf­ten« in der auto-kultur-Werkstatt!

Es war schön. Dank Euch allen, die Ihr da ward, dank Mil­la und Ben von Dys­Rai­sed, die die trei­ben­den Beats für das Video bei­ge­steu­ert haben, und nicht zuletzt dank Elke Wer­ne­burg, die die Aus­stel­lung kon­zep­tio­nell beglei­tet hat und von der die Idee der Stüh­le stammt, auf denen mei­ne Bil­der für eine kur­ze Zeit Platz neh­men durf­ten. Freut Euch an einer klei­nen Nachlese!

Eine Erfolgs­aus­stel­lung! OK, zuge­ge­ben, das ist schon ein biss­chen dick auf­ge­tra­gen. Aber, hey, über 40 Besu­che­rin­nen und Besu­cher in nur 5 kur­zen Aus­stel­lungs­stun­den auf 2 Tage ver­teilt, das ist schon beeindruckend.

Statt lan­ger Wor­te seht ihr hier ein paar Impres­sio­nen aus der auto-kul­tur-Werk­statt von der Ver­nis­sa­ge am 12. und von der Aus­stel­lung am 13. Dezem­ber 2015. Viel Spaß!

Das Video mit all den Bil­dern, die es nicht in die Aus­stel­lung geschafft haben, war ein ech­ter Erfolg. Hier könnt ihr es noch ein­mal anse­hen. Ton ein­schal­ten und Dys­Rai­sed genießen!

Mil­la und Ben von Dys­rai­sed waren dabei und haben CD’s ver­kauft. Dank an euch für die gute Gesell­schaft und die ange­neh­me Unterhaltung.

Wird es ein Wie­der­se­hen in der auto-kul­tur-Werk­statt geben? Wenn es nach mir geht, bestimmt. Wenn ich wie­der etwas vor­zeig- oder anhör­ba­res habe, wer­de ich es wie­der bei Elke Wer­ne­burg in der Teich­stra­ße prä­sen­tie­ren. Bis dahin, machts gut!

Micha­el

Weil es so schön war, ist hier der Ankün­di­gungs­text nachzulesen

Allem Anfang wohnt ein Zau­ber inne. Der Zau­ber der ver­ges­se­nen Bot­schaf­ten ent­fal­tet sich bei einem Spa­zier­gang durch die Bie­le­fel­der Alt­stadt. Die bes­te Lebens­ge­fähr­tin von allen und ich sto­ßen auf eine Such­an­zei­ge: Saxo­phon ver­lo­ren. Das macht neu­gie­rig. Wie kann man ein Saxo­phon ver­lie­ren? Die Din­ger sind nicht gera­de klein. Nach dem Lesen des Anzei­gen­tex­tes fra­ge ich mich: Was hat der arme Kerl nur getrun­ken oder geraucht? Das will ich auch! Von nun an sehe ich über­all in der Stadt Bot­schaf­ten, an Ver­tei­ler­käs­ten, Licht­mas­ten, Haus­wän­den. Es sind Graf­fi­tis, Sti­cker, hand­ge­mal­te Zet­tel, teils pro­fes­sio­nell, teils ama­teur­haft, teils mit ver­ständ­li­chen Bot­schaf­ten, teils kryp­tisch, teils aktu­ell, teils obso­let. Irgend­wann reift der Ent­schluss, sie foto­gra­fisch in Sze­ne zu set­zen. Am 19. Mai 2014 star­te ich mit den ers­ten Auf­nah­men. Ver­zich­tet habe ich dabei auf Com­mer­ci­als und auf Auf­trags­gra­fit­ti, also auf alles, was augen­schein­lich mit Erlaub­nis der Eigen­tü­mer den öffent­li­chen oder öffent­lich ein­seh­ba­ren Raum mehr oder weni­ger ver­schö­nert. Mich reizt mehr das Unter­grün­di­ge. Zu sehen gibt es eine will­kür­li­che Aus­wahl: Skur­ri­les, Poli­ti­sches, Lus­ti­ges, gar­niert mit Gedan­ken und klei­nen Geschich­ten zur Entstehung.

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