Eine kurze Überlegung zur Polygynie

Hugh Hefner 2010

Hugh Hef­ner 2010

Wel­cher Mann wünsch­te sich das nicht, von vie­len, mög­lichst attrak­ti­ven, Frau­en umge­ben zu sein, die ihn wie einen Pascha umsor­gen und ihm in jeg­li­cher Hin­sicht zu Diens­ten sind? OK, ich rede von hete­ro­se­xu­el­len cis-Män­nern. Obwohl die­se Aus­sicht ver­lo­ckend erscheint und das Patri­ar­chat, glaubt man den laut­star­ken Aktivist*innen, doch wirk­lich die Macht gehabt hät­te, die­se ulti­ma­ti­ve Män­ner­phan­ta­sie mit gera­de­zu spie­le­ri­scher Leich­tig­keit zu rea­li­sie­ren, hat unse­re Gesell­schaft der Ver­su­chung wider­stan­den. Die Mono­ga­mie (nicht zu ver­wech­seln mit der Mono­to­nie!) ist der Gold­stan­dard in der west­li­chen Welt. Aus­nah­men mag es geben, aber sie wer­den, wie das Bild zeigt, in Kür­ze aus­ster­ben. Das Modell hat sich nicht durch­ge­setzt. Es soll­te sich auch nicht durch­set­zen, denn es kann unter bestimm­ten Umstän­den zu einer exis­ten­zi­el­len Bedro­hung wer­den. War­um das so ist, will ich mit eini­gen Über­le­gun­gen auf­zei­gen.

Aber erst eine War­nung. Mei­ne kur­zen Über­le­gun­gen sind doch ziem­lich lang gewor­den. Wenn Sie jetzt wei­ter­le­sen, wer­den Sie nicht so schnell auf­hö­ren (kön­nen). Sind Sie sicher? OK, es geht wei­ter

Ich habe Sie gewarnt, aber Sie woll­ten ja nicht hören.

Aktu­ell leben wir inmit­ten einer Umbruch­pha­se. In gro­ßer Zahl migrie­ren Men­schen aus einem Kul­tur­kreis nach Euro­pa, denen unse­re Sit­ten, Gebräu­che und Rechts­we­sen weit­ge­hend fremd sind. Dafür ken­nen sie die Poly­gy­nie (die Ehe eines Man­nes mit meh­re­ren Frau­en). Dazu erklärt das Insti­tut für Islam­fra­gen: »Der Koran beschränkt die Zahl der Ehe­frau­en eines Man­nes in Sure 4,3 auf die Ehen mit vier Frau­en (gleich­zei­tig)«. Seit 1926 ist die Poly­gy­nie in der Tür­kei ver­bo­ten, wird aber als soge­nann­te »Imam-Ehe« gedul­det. In allen ande­ren mus­li­mi­schen Län­dern ist die Poly­gy­nie erlaubt. Mit der Migra­ti­on kom­men – aus Sicht der Migran­ten völ­lig ver­ständ­lich! – For­de­run­gen auf, die Poly­gy­nie auch in euro­päi­schen Län­dern zuzu­las­sen, erst kürz­lich in Ita­li­en, wie Die Pres­se berich­te­te. Dazu exis­tie­ren teils schon seit Jah­ren in den migran­ti­schen Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten Deutsch­lands Vie­lehen, die von den Fami­li­en­ober­häup­tern mit Hartz IV auf Kos­ten der Soli­dar­ge­mein­schaft finan­ziert wer­den, was die WELT 2012 schon the­ma­ti­sier­te. Die Viel­ehe, so die Welt, gehö­re inzwi­schen wie­der zur Lebens­wirk­lich­keit mus­li­mi­scher Migran­ten in Deutsch­land, nicht offi­zi­ell, aber im Gehei­men, und stellt die pro­vo­kan­te Fra­ge: Poly­ga­mie – 30 Pro­zent aller ara­bisch­stäm­mi­gen Män­ner?

Nach den Beob­ach­tun­gen von Claus Röchert, Lei­ter der AG Inte­gra­ti­on und Migra­ti­on der Ber­li­ner Poli­zei­di­rek­ti­on 5, ist die Viel­ehe in der „ara­bi­schen Com­mu­ni­ty ein gän­gi­ges Phä­no­men, ins­be­son­de­re unter Liba­ne­sen und Paläs­ti­nen­sern“. Der paläs­ti­nen­si­sche Betreu­er jun­ger Straf­tä­ter, Nader Kha­lil, nimmt an, dass 20 Pro­zent von sei­nen Freun­den in Ber­lin eine Zweit­frau haben.

Der liba­ne­si­sche Fami­li­en­hel­fer Abed Chaa­ban in Neu­kölln schätzt, dass 30 Pro­zent aller ara­bisch­stäm­mi­gen Män­ner in Ber­lin mit zwei Frau­en ver­hei­ra­tet sind – mit einer staat­lich, mit der ande­ren isla­misch.

Die Zahl der Mehr­e­hen hat nach den Erfah­run­gen von Röchert, Chaa­ban, der Flens­bur­ger Fami­li­en­rechts­an­wäl­tin Sabi­ne Scholz sowie einer Neu­köll­ner Män­ner- und Väter-Selbst­hil­fe­grup­pe in den letz­ten Jah­ren sogar zuge­nom­men. Trotz­dem: Vie­lehen sind ist noch lan­ge kein Mas­sen­phä­no­men, aber auch „kei­ne Ein­zel­fäl­le“ mehr.

Dass sich die Poly­ga­mie trotz Ver­bots hier­zu­lan­de ein­nis­tet, hat fünf Ursa­chen. Ers­tens: Die Scha­ria dul­det Vie­lehen mit bis zu vier Frau­en. Zwei­tens: In der Anony­mi­tät der moder­nen Gesell­schaft und der Viel­falt der Part­ner­be­zie­hun­gen lässt sich das Zusam­men­le­ben mit meh­re­ren Frau­en bezie­hungs­wei­se Fami­li­en gut tar­nen.

Drit­tens: Wirt­schaft­lich braucht der Mann sich nicht um die Zweit­frau zu küm­mern, weil der Staat die Unter­halts­pflich­ten für die Zweit­frau und ihre Kin­der über Hartz IV über­nimmt. Vier­tens: Die Ima­me sche­ren sich nicht um den Hin­ter­grund von Ehe­schlie­ßun­gen, inter­es­sie­ren sich nicht dafür, ob sie gera­de die Erst-, Zweit- oder Dritt­frau trau­en.

Dass mit zuneh­men­der Migra­ti­on aus ortho­dox-mus­li­mi­schen Regio­nen das Phä­no­men der Poly­gy­nie abnimmt, kön­nen nur sehr, sehr wohl­mei­nen­de Men­schen anneh­men, die Rea­li­tät und Wunsch­vor­stel­lung regel­mä­ßig ver­wech­seln. Die Viel­ehe bedroht unse­re Sozi­al­sys­te­me so unmit­tel­bar, wie stein­laus­be­fall eine Kathe­dra­le.

Kei­nen Weg in die öffent­li­che Wahr­neh­mung hat aller­dings der gefähr­lichs­te Aspekt der Poly­gy­nie gefun­den: Die Erhö­hung der Kriegs­ge­fahr und vor allem des Migra­ti­ons­drucks. Was ver­wun­dert, denn der Zusam­men­hang ist offen­sicht­lich.

Ich lade Sie zu einem klei­nen Gedan­ken­ex­pe­ri­ment ein. Wir stel­len uns je 4 mus­li­mi­sche Frau­en und Män­ner im hei­rats­fä­hi­gen Alter vor. Jede Frau wür­de zu jedem Mann pas­sen (und umge­kehrt wäre es genau­so). Jeder Mann hei­ra­tet eine Frau. Alle sind glück­lich, die Welt ist in Ord­nung.

Jetzt besteht einer der Män­ner auf sei­nem Recht auf 4 Frau­en. Er hat den Sta­tus, es durch­zu­set­zen. Er ist glück­lich, für ihn ist die Welt in Ord­nung. Es blei­ben 3 Män­ner im hei­rats­fä­hi­gen Alter zurück, für die es kei­ne Frau­en gibt. Und dum­mer­wei­se kei­nen Aus­weg, als zu hei­ra­ten, wol­len sie ihre (völ­lig legi­ti­men!) sexu­el­len Bedürf­nis­se befrie­di­gen. Wirk­lich kei­nen Aus­weg? Fra­gen wir mal nach.

Mas­tur­ba­ti­on? Auf gar kei­nen Fall, sagt z.B. Islam Fat­wa. Mas­tur­bie­ren ver­ur­sacht psy­chi­sche Schä­den und Impo­tenz. Die Scha­ria schützt den Mann vor allem, was sei­ner Reli­gi­on, sei­nem Kör­per und sei­ner See­le scha­det. Vor­ehe­li­cher Geschlechts­ver­kehr? Um Got­tes Wil­len! Wir zie­hen wie­der Islam Fat­wa zu Rate und erfah­ren, dass der unver­hei­ra­te­te Unzucht­trei­ben­de mit 100 Peit­schen­hie­ben und 1 Jahr Ver­ban­nung bestraft wird, ver­hei­ra­te­te Unzücht­ler sogar mit Stei­ni­gung (die Ver­ban­nung ent­fällt hier aus offen­sicht­li­chen Grün­den), denn sie sind mit den Regeln zum ille­ga­len Geschlechts­ver­kehr ver­traut und haben kei­ne Ent­schul­di­gung für ihr Tun. Homo­se­xua­li­tät aus Man­gel an Alter­na­ti­ven (wie z.B. bei Knast­schwu­len zu beob­ach­ten) ver­bie­tet sich von selbst, denn Islam Fat­wa sagt uns: »Die Täter müs­sen in jedem Fall getö­tet wer­den …«, wobei die Saha­ba (die Gefähr­ten des Pro­phe­ten) uneins waren, ob nun Stei­ni­gung das Rich­ti­ge sei oder der Sturz von einem Berg oder hohem Gebäu­de. Sodo­mie? Also wirk­lich. Nach allem, was Sie bis­lang gele­sen haben, kön­nen Sie doch nicht ernst­haft anneh­men, Sodo­mie sei statt­haft! Nur soviel sei gesagt: Das Tier muss in jedem Fall ster­ben.

Also, die Frau­en sind weg, die Lust ist da, alle Aus­we­ge sind ver­baut. Es muss gehei­ra­tet wer­den, kom­me, was da wol­le. Oder man beschafft sich Skla­vin­nen, mit ihnen ist Sex erlaubt, und ent­ge­gen den Wün­schen der guten Men­schen ist Skla­ve­rei auch ein Phä­no­men des 21. Jahr­hun­derts.

Unse­re 3 sexu­ell aus­ge­hun­ger­ten Män­ner zie­hen also los, um ihr Glück zu suchen. Dum­mer­wei­se sind ihre Aus­sich­ten im Nach­bar­ort genau­so fins­ter wie zu Hau­se. Weni­ge Män­ner haben prak­tisch alle Frau­en vom Markt genom­men. Statt Part­ne­rin­nen tref­fen sie auf Grup­pen ver­zwei­fel­ter Män­ner, die nicht hei­ra­ten kön­nen und nicht wis­sen, wohin mit ihren Trie­ben, denn Aus­we­ge sind harām. Also schließt man sich zusam­men, zieht ins nächs­te Dorf, nur um dort die­sel­be Situa­ti­on vor­zu­fin­den. Von Dorf zu Dorf wird die Grup­pe grö­ßer.

Erin­nert Sie das Sze­na­rio an etwas? Dann haben Sie im Geschichts­un­ter­richt gut auf­ge­passt. Im Novem­ber 1095 (sie­he Riley-Smith, Kreuz­zü­ge, in Lexi­kon des Mit­tel­al­ters, 1993, Bd. 6, Spal­te 1508–1518) rief Papst Urban II. zum 1. Kreuz­zug auf. (expe­di­tio, Feld­zug, oder iter, Rei­se, das Wort Kreuz­zug bil­de­te sich wohl erst an der Wen­de zum 14. Jhdt. aus) Die Reso­nanz war rie­sig, denn es gab mas­sen­wei­se nicht erb­be­rech­tig­te Adels- und Bau­ern­söh­ne, die sich im von wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten gebeu­tel­ten Hei­mat­land nur schwer eine Exis­tenz hät­ten auf­bau­en kön­nen (sie­he z.B. Diet­mut Majer, Wolf­gang Höh­ne: Euro­pa­ei­sche Eini­gungs­be­stre­bun­gen vom Mit­tel­al­ter bis zur Gru­en­dung der Euro­pa­ei­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft (EWG) 1957, Karls­ru­he: KIT Sci­en­ti­fic Publi­shing 2014, S. 29f). 1096 setz­te sich dann das ers­te Heer in Bewe­gung

In Euro­pa war also ein inner­staat­li­ches Kon­flikt­po­ten­zi­al durch das Vor­han­den­sein einer gro­ßen Anzahl jun­ger Män­ner ent­stan­den, die prak­tisch ohne Zukunfts­per­spek­ti­ve waren. Zwar ver­wehr­te ihnen kei­ne Viel­ehe den Zugang zu hei­rats­fä­hi­gen Frau­en, ihr sozia­ler Sta­tus erlaub­te ihnen den­noch kei­ne Hei­rat. Aus­we­ge hat­ten sie genau­so wenig wie unse­re jun­gen Mus­li­me aus dem vor­her­ge­hen­den Gedan­ken­ex­pe­ri­ment, die reli­giö­sen und gesell­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen dürf­ten ver­gleich­bar restrik­tiv gewe­sen sein. Kurz und gut, es herrsch­te Druck im demo­gra­phi­schen Kes­sel, und die Kreuz­zü­ge waren das Über­druck­ven­til. Die Ver­mu­tung liegt nahe, die Kir­che habe die Rück­erobe­rung des Hl. Lan­des nur als Vor­wand erfun­den, um die jun­gen Rauf­bol­de aus dem Lan­de zu bekom­men, auf dass sie sich im Osten mit den Seld­schu­ken her­um­prü­gel­ten.

Reich­lich 900 Jah­re spä­ter kam Prof. Gun­nar Hein­sohn auf die Idee, den Zusam­men­hang zwi­schen (männ­li­chem) Jugend­über­schuss (youth bul­ge) und Kriegs­ge­fahr zu unter­su­chen. „Söh­ne und Welt­macht“ (Zürich: Orell Fuess­li 2003) wur­de zu einem kon­tro­vers dis­ku­tier­ten Best­sel­ler. Sie wer­den nicht ver­wun­dert sein, dass Hein­sohn die­sen Zusam­men­hang für erwie­sen hält.

Wenn Ihnen die Demo­gra­phie als Erklä­rungs­mus­ter nicht aus­reicht, neh­men Sie noch das Tes­to­ste­ron dazu. Karin Kneissl erklärt in DIE PRESSE sehr schön den Zusam­men­hang zwi­schen Revo­lu­ti­on und Tes­to­ste­ron. Natür­lich bezieht Kneissl sich auf Hein­sohn. Der Befund bleibt. Jun­ge Män­ner füh­ren Krieg, und je mehr jun­ge Män­ner, um so wahr­schein­li­cher wird Krieg.

Ganz so ein­fach ist es natür­lich nicht, und auch Hein­sohn hat es nicht beim »youth bul­ge« belas­sen. Er führt den Bru­der­kriegs­in­dex ein. Kurz gesagt (wenn Sie den Arti­kel nicht lesen möch­ten, obwohl er kaum län­ger als 1 Sei­te ist), beschreibt er das zah­len­mä­ßi­ge Ver­hält­nis der Alters­ko­hor­te der 15–29-jährigen zu der Alters­ko­hor­te der 50–65-jährigen Män­ner. War­um? Weil die Jun­gen auf die Plät­ze der Alten nach­rü­cken wol­len, die selbst bald in den Ruhe­stand wech­seln. Gibt es weni­ger (Index < 1) oder genau gleich vie­le Nach­rü­cker wie Ruhe­stands­wechs­ler (Index = 1), ist alles gut. Je nach Struk­tur der Wirt­schaft, Wachs­tums­aus­sich­ten, Ent­wick­lung der Gebur­ten­ra­te und ande­ren Fak­to­ren lässt sich ein Bru­der­kriegs­in­dex bis 2 wohl ver­kraf­ten. Deutsch­lands Bru­der­kriegs­in­dex liegt übri­gens bei beru­hi­gen­den 0,66 (was wie­der­um der Wirt­schaft Sor­gen um den Nach­wuchs berei­tet und sie nach Migra­ti­on rufen lässt).

Der (Bruder)kriegsindex allei­ne reicht natür­lich nicht aus, dass es zum Knall kommt. Hein­sohn zufol­ge braucht es neben einem Kriegs­in­dex von 3–7 auch eine gewis­se wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung. Das ist leicht nach­voll­zieh­bar, denn Krieg füh­ren ist anstren­gend (Sie schlep­pen kein MG durch die Step­pe, wenn Sie halb ver­hun­gert oder ver­durs­tet sind) und teu­er. Aus­rüs­tung, Logis­tik, Sold kön­nen kriegs­ent­schei­dend sein. Dazu kommt noch ein halb­wegs intak­tes Bil­dungs­we­sen, zumin­dest die höhe­ren Mann­schafts­dienst­gra­de und die Offi­zie­re kön­nen Sie nicht aus Analpha­be­ten rekru­tie­ren. Zusam­men­ge­fasst sagt Hein­sohn, aus Hun­ger schießt man nicht.

Es muss übri­gens kein Bru­der­krieg sein. Papst Urban II. hat sein Bevöl­ke­rungs­pro­blem ganz ele­gant in den Nahen Osten ver­scho­ben. Man kann sich über den Nach­barn her­ma­chen. Ein Vor­wand fin­det sich immer. Oder die jun­gen Män­ner machen sich auf den Weg und wer­den zu Wirt­schafts­mi­gran­ten. Oder sie flie­hen vor dem Bru­der­krieg, der unaus­weich­lich in ihrer Hei­mat statt­fin­det. Und so ent­ste­hen die Asy­lan­ten und die sub­si­di­är Schutz­be­dürf­ti­gen, die dann in Mas­sen an Euro­pas Pfor­ten klop­fen.

Und was haben jetzt Hein­sohns Erkennt­nis­se mit der mus­li­mi­schen Viel­ehe, der Poly­gy­nie, zu tun? Eine Men­ge. Die Viel­ehe ver­schärft das Pro­blem, und zwar mas­siv. Zum einen erhöht sie signi­fi­kant den Kriegs­in­dex im Hei­mat­land. Zum ande­ren wird sie zeit­ver­zö­gert auch bei uns dafür sor­gen, dass ein dau­er­haf­ter Über­schuss an jun­gen Män­nern ent­steht, für die es kei­ne Part­ne­rin­nen gibt. Selbst bei voll­stän­di­gem Fami­li­en­nach­zug wür­den ja die bereits in Poly­gy­nie ver­ge­be­nen Frau­en nicht neu ver­teilt. Mag die Viel­ehe auch kei­nen Bestand vor dem deut­schen Recht haben, vor Allah ist sie gül­tig. Wir schau­en noch ein­mal in die WELT von 2012, nur um nach­zu­le­sen, dass die Viel­ehe längst Rea­li­tät in unse­rer Gesell­schaft ist. Nur vor Wohl­mei­nen Erblin­de­te mit voll­stän­di­gen Rea­li­täts­ver­lust wer­den erwar­ten, dass die­se Pra­xis mit dem Zuzug wei­te­rer Mil­lio­nen Mus­li­me auf­hört.

Ich hal­te es für unab­ding­bar, dass unser Staat auf allen Ebe­nen gegen die Poly­gy­nie vor­geht. Jed­we­der For­de­rung der Mus­lim­ver­bän­de nach ihrer Aner­ken­nung muss eine ein­ein­deu­ti­ge, unmiss­ver­ständ­li­che und unwi­der­ruf­li­che Ableh­nung erteilt wer­den. Es müs­sen recht­li­che Mög­lich­kei­ten geschaf­fen wer­den, Ima­me, die Vie­lehen trau­en, emp­find­lich zu sank­tio­nie­ren, bis hin zum Ver­bot ihrer Tätig­keit und ggf. bis zur Aus­wei­sung. Den Sozi­al­be­hör­den muss ein Instru­men­ta­ri­um zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, mit dem sie die ver­steck­te Finan­zie­rung von poly­gy­nen Lebens­ge­mein­schaf­ten durch Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung nach SGB II und XII wirk­sam unter­bin­den kön­nen.

»Pro­gno­sen sind schwie­rig, ins­be­son­de­re wenn sie die Zukunft betref­fen.« Ob das nun Karl Valen­tin gesagt hat, oder Niels Bohr, sie hät­ten bei­de recht gehabt. Trotz­dem wage ich eine Vor­her­sa­ge. Auf­grund der his­to­ri­schen Fehl­leis­tung unse­rer Bun­des­kanz­le­rin vom Sep­tem­ber 2015 wer­den wir über eine sehr lan­ge Zeit eine sehr gro­ße Zahl von Immi­gran­ten im Land haben, von denen ein sehr hoher Pro­zent­satz nicht inte­gra­ti­ons­fä­hig (oder wil­lig) ist und auf einem sehr nied­ri­gen Bil­dungs­stand ver­har­ren wird. Sie wer­den sich in Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten orga­ni­sie­ren. Ihre ein­zi­ge Schnitt­stel­le zu unse­rem Gemein­we­sen wird die Grund­si­che­rung sein. Sie wer­den Halt in ihrer her­kömm­li­chen Lebens­wei­se und ihrer Reli­gi­on suchen und fin­den. Sie wer­den eine signi­fi­kant höhe­re Gebur­ten­ra­te als die gut inte­grier­ten Ein­wan­de­rer und die auto­chtho­ne Bevöl­ke­rung haben. Die­je­ni­gen unter ihnen, die die krea­tivs­ten Stra­te­gi­en zur Exploi­ta­ti­on der Sozi­al­sys­te­me ent­wi­ckeln oder auf dem Gebiet der geset­zes­fer­nen Beschäf­ti­gun­gen zu Wohl­stand kom­men, wer­den der Tra­di­ti­on gemäß und zum Unter­strei­chen ihres Sta­tus poly­gyn leben (ein Ver­hal­ten, das in der tes­to­ste­ron­ge­schwän­ger­ten Rap- und Hip-Hop-Sze­ne seit Jahr­zehn­ten exem­pla­risch zu beob­ach­ten ist. Ver­su­chen Sie ein­mal, die Bitch eines Alpha-Rap­pers anzu­bag­gern. Selbst wenn er 9 ande­re hat, er wird sein Ter­ri­to­ri­um ver­tei­di­gen. Viel Spaß!).

Die Ver­lie­rer die­ses Pro­zes­ses wer­den der sicht­ba­re Teil des Gesamt­pro­blems sein, die Spit­ze des Eis­bergs. Wir wer­den es nicht in den Griff bekom­men. Noch so vie­le Sozialarbeiter*innen wer­den die Ursa­chen nicht besei­ti­gen kön­nen.

Wenn wir als Staat, als Gesell­schaft, jetzt kei­ne Stra­te­gi­en ent­wi­ckeln, wird die demo­gra­phi­sche Bom­be in weni­gen Jahr­zehn­ten deto­nie­ren, und wir wer­den sie mit gebaut haben. Es ist Zeit, rechts wie links die ideo­lo­gi­schen Scheu­klap­pen abzu­le­gen, gemein­sam die Situa­ti­on zu ana­ly­sie­ren und um Lösun­gen zu rin­gen. Jetzt, wo es fast zu spät ist. Nicht danach.

Übri­gens fan­ge ich mor­gen an, mei­ne Steu­er­erklä­rung zu pro­kras­ti­nie­ren 🙂

Ein paar per­sön­li­che Wor­te zum Schluss.

Erst­mals bin ich 1980 mit frem­den Kul­tu­ren (also außer­eu­ro­päi­schen. Die obli­ga­to­ri­schen 4 Wochen Inter­rail durch den Kon­ti­nent, die Hol­land- und Däne­mark-Urlau­be mit der Fami­lie zäh­len nicht wirk­lich!) gekom­men. In mei­nem Erst­se­mes­ter saßen 2 leib­haf­ti­ge Chi­ne­sen. Durch sie erhielt ich einen Ein­blick in eine frem­de Welt. Einer wur­de ein lie­ber Freund. Kurz dar­auf wur­de ich stu­den­ti­sche Hilfs­kraft und war in dem Kol­le­gi­um der Hilfs­kräf­te, Dok­to­ran­den und Diplo­man­den der ein­zi­ge deut­sche Mut­ter­sprach­ler. Unse­re lin­gua fran­ca war ein höchst vari­an­ten­rei­ches Eng­lisch, in dem ich nach 3 Moa­ten zu träu­men begann. Eine gei­le Zeit!

Ein Berufs­le­ben in und für Kran­ken­häu­ser ohne Kon­takt zu »Aus­län­dern« ist wegen der Viel­falt des Per­so­nals dort unmög­lich. »Diver­si­ty« wur­de im deut­schen Gesund­heits­we­sen gelebt, lan­ge bevor es die­sen völ­lig über­flüs­si­gen Begriff dafür gab. Man mach­te es ein­fach.

Dazu kom­men die Men­schen, die ich in mei­ner Zeit in der Dra­chen­flie­ger-Com­mu­ni­ty ken­nen­ler­nen durf­te. Öster­rei­cher und Deut­sche unter­schei­den sich nur durch ihre gemein­sa­me Mut­ter­spra­che, sagt man, aber der Gra­ben ist manch­mal tie­fer als der zwi­schen Ham­burg und Bos­ton. Von den Begeg­nun­gen in Czer­no­witz, der Geburts­stadt Rose Aus­län­ders, Paul Cel­ans und einer gro­ßen Rei­he heu­te fast ver­ges­se­ner jüdi­scher Künst­ler und Intel­lek­tu­el­ler, will erst gar nicht reden.

War­um ich das erzäh­le? Weil ich klar stel­len will, dass ich mich nicht gegen die Migran­ten stel­le, dass ich nicht das Frem­de an sich ableh­ne. Ich stel­le mich gegen die Nai­vi­tät, mit der ihnen die deut­sche flücht­lings­be­sof­fe­ne Mehr­heits­ge­sell­schaft begeg­net. Nein, auf der sozia­len und intel­lek­tu­el­len Ebe­ne, auf der ich mei­ne Erfah­run­gen mit der »Fremd­heit« machen durf­te, müs­sen Sie prak­tisch nie­mals Pro­ble­me befürch­ten. Sie und Ihr Gegen­über ver­eint eine still­schwei­gen­de Über­ein­kunft, wie sie ein­an­der begeg­nen wol­len. Ab einem gewis­sen Niveau der Bil­dung, des sozia­len Sta­tus, und vor allem Ihrer per­sön­li­chen Offen­heit (Ver­trau­ens­vor­schuss etc…) wer­den Sie kaum eine unlieb­sa­me Begeg­nung der 3. Art erle­ben.

Genau hier liegt das Pro­blem. Unse­re Eli­ten (nein, das mei­ne ich hier nicht abwer­tend!) bewe­gen sich in einer ganz und gar nicht vir­tu­el­len Fil­ter­bla­se, die sie über­aus wirk­sam von der häss­li­chen Sei­te des Lebens abschirmt. Ich habe volls­ten Respekt vor den Politiker_innen, die sich aus dem vir­tu­el­len Shit­s­torm hin­aus­wa­gen in die rea­le Welt der Farb­beu­tel, Eier und Tor­ten. Das ist das Leben. Die meis­ten aber tref­fen Aus­län­der in ihrer Peer-Group. Alle sind poly­glott, mehr­spra­chig, im Zwei­fel eilt der Dol­met­scher her­bei. In den ewig glei­chen Hotel­bars haben sie ihre kul­tu­rel­len Unter­schie­de längst abge­schlif­fen, rei­sen in aus­tausch­ba­ren Flug­zeu­gen zu aus­tausch­ba­ren Kon­fe­ren­zen, tref­fen aus­tausch­ba­re Gesprächs­part­ner, näch­ti­gen in aus­tausch­ba­ren Hotel­zim­mern und lee­ren in ihrer stil­len Ein­sam­keit aus­tausch­ba­re Geträn­ke­fläsch­chen aus aus­tausch­ba­ren Mini­bars. Die »Diver­si­ty«, von der sie träu­men, ent­steht in ihren aus­tausch­ba­ren Köp­fen, wenn ihnen zu Ehren aus­tausch­ba­re pro­fes­sio­nel­le Dar­stel­ler die Leben­dig­keit loka­ler Kul­tu­ren simu­lie­ren. Die­sen Leu­ten ver­traue ich nicht. Sie soll­ten ihnen auch nicht ver­trau­en.

Schon als sehr jun­ger Mensch habe ich mir einen nicht uner­heb­li­chen Teil mei­ner finan­zi­el­len Res­sour­cen zur Erfül­lung mei­ner Wün­sche durch Feri­en­ar­beit ver­dient. Dort habe ich sie ken­nen­ge­lernt, die so genann­ten Gast­ar­bei­ter, von denen eini­ge nach fast 2 Jahr­zehn­ten in Deutsch­land über einen höchst über­schau­ba­ren Wort­schatz ver­füg­ten (Ficken, bum­sen, Schei­ße). Auch mit ihnen habe ich mich zusam­men­ge­setzt, war offen und habe einen Ver­trau­ens­vor­schuss gege­ben. Eini­ge hat­ten Her­zens­bil­dung, boten mir von ihren mit­ge­brach­ten Sala­ten an (lecker!) und grüß­ten mich fort­an freund­lich. Zu Freund­schaf­ten, wie mit oben erwähn­tem Chi­ne­sen, ist es – wenig ver­wun­der­lich – nicht gekom­men. Aus der eige­nen Kennt­nis der Zeit eine Schuld der Auf­nah­me­ge­sell­schaft für die geschei­ter­te Inte­gra­ti­on abzu­lei­ten ist mir nur schwer­lich mög­lich. Eine sol­che Sicht dimi­nu­iert die Gast­ar­bei­ter zu blo­ßen Sub­jek­ten staat­li­cher Für­sor­ge. Nein, sie waren in ihrer gro­ßen Mehr­heit schlicht­weg von ihrer Erzie­hung, Bil­dung und Welt­an­schau­ung nicht Wil­lens und nicht in der Lage, sich auf ihr Gast­ge­ber­land ein­zu­las­sen. Die, die aus dem engen Käfig ihrer Limi­ta­tio­nen aus­ge­bro­chen sind, sind heu­te erfolg­rei­che Unter­neh­mer, Döner­bu­den­be­sit­zer und Fach­ar­bei­ter. Sie hal­ten ihre Kin­der an, sich zu bil­den, las­sen sie zwei­spra­chig auf­wach­sen und sind im bes­ten Sin­ne deut­sche Mit­bür­ger. Ich hof­fe, sie blei­ben hier!

Wenn Sie dis­ku­tie­ren wol­len, sei es hier im Kom­men­tar­be­reich oder bei Twit­ter, habe ich ein paar Bit­ten. Zum ers­ten, sofern wir uns nicht per­sön­lich ken­nen, Car­tell- oder Bun­des­brü­der sind, blei­ben Sie bit­te beim höf­li­chen Sie. Unge­be­ten Duzen­de igno­rie­re ich. Zum zwei­ten, wider­le­gen Sie mich. Nicht mit Mei­nun­gen, mit Fak­ten. Mei­nun­gen habe ich selbst. Ich will die Ent­wick­lung nicht, die ich skiz­ziert habe. Ich sehe sie halt kom­men. Ich will mich irren! Zum drit­ten und letz­ten, blei­ben Sie höf­lich. Pöbeln über­las­se ich gern Pegi­da, der Anti­fa oder den Her­ren Gabri­el und Steg­ner.

Alles, was ich will, ist ein lebens- und lie­bens­wer­tes Deutsch­land erhal­ten, in dem alle Platz fin­den, die mit unse­rer Gesell­schaft kom­pa­ti­bel sein wol­len. Auch dann wer­den wir uns ver­än­dern, aber lang­sa­mer. Wir wer­den die Ver­än­de­rung (in Gren­zen) steu­ern kön­nen, statt von ihr über­rollt zu wer­den. Wir wer­den hof­fent­lich kei­ne mul­ti­kul­tu­rel­le, kei­ne bun­te, aber eine offe­ne und herz­li­che Gesell­schaft wer­den, die jeden mit offe­nen Armen auf­nimmt, der in sie hin­ein­wach­sen will. Auf die­se Ver­än­de­rung freue ich mich auf­rich­tig.

Die Viel­ehe, die Poly­ga­mie, ist für die­se mei­ne Uto­pie eine der größ­ten Gefah­ren. Hel­fen Sie mit, sie auf­zu­hal­ten.

Ver­dammt, aus den kur­zen Gedan­ken ist ein Lon­gread gewor­den.

4 Replies to “Eine kurze Überlegung zur Polygynie”

  1. marla singer

    kurz über­flo­gen, ggf über­le­sen.
    neh­men wir kurz an, du hast recht. auch in dtl wären mus­li­me u.U. bestrebt 1–4 frau­en zu haben (ehe­li­chen wird ja da nicht mögl. jeden­falls nicht vorm gesetz­ge­ber). das setzt kom­plett vor­raus, dass der inte­gra­ti­ons­wil­le besteht vor allem bei den frau­en, die in dtl. zumin­dest auf dem papier auf ein mal gleich­be­rech­tigt sind. ob die echt noch lust haben die drit­te oder vier­te frau zu sein – oder über­haupt eine ehe wol­len? zugang zu bil­dung und die umge­bung mit unse­rer eini­ger­ma­ßen offe­nen kul­tur (bezüg­lich der aus­ge­stall­tung der per­sön­li­chen bezie­hun­gen) kann nicht ohne ein­fluss sein.

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    • marla singer

      ergän­zend: ich ken­ne kei­nen mann, der mehr als eine ehe­frau möch­te. drei affären…klar. aber die gegen­sei­ti­ge ver­pflich­tung einer ehe o.ä. wol­len ja vie­le nicht mal mit einem part­ner. 😉

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      • huegelkind Author des Beitrags

        Das man etwas nicht kennt, heißt doch nicht, dass es das nicht gibt. Ich ken­ne nie­man­den, der als Reichs­bür­ger Poli­zis­ten tötet. Ich ken­ne nie­man­den, der bei irgend­ei­ner *GIDA-Bewe­gung aus­län­der­feind­li­che Paro­len brüllt. Ich ken­ne nie­man­den, der in gerech­tem Furor über die Unge­rech­tig­keit der Welt Ban­ken und Super­märk­te ent­glast. Ich ken­ne noch nicht ein­mal Steu­er­hin­ter­zie­her, nur einen Steu­er­be­ra­ter, und der ist ganz lieb.

        Und 3 Affä­ren wären mir zu stres­sig, mal ganz abge­se­hen von der erfor­der­li­chen Man­nes­kraft. Das Alter … 😉

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    • huegelkind Author des Beitrags

      klei­ner Ein­wand. Es geht nicht dar­um, ob ich recht habe, dass die Viel­ehe exis­tiert. Sie exis­tiert, die WELT hat ihr nach­ge­spürt, und sie ist seit Sep­tem­ber 2015 bestimmt nicht weni­ger gewor­den.

      Für uns klingt logisch, dass Bil­dung der Schlüs­sel ist. Wel­che Frau, die für sich selbst den­ken und Ver­ant­wor­tung über­neh­men kann, woll­te sich mit der Posi­ti­on der Zweit-, Dritt- oder gar Viert­frau begnü­gen? Aber seit wann ist Glau­be logisch?

      Wenn Gott gut ist und nur das Bes­te für sei­ne Schöp­fung möch­te, war­um soll­te er ein Gesetz erlas­sen, dass den meis­ten Frau­en scha­den wür­de?“, fragt Dr. Bil­al Phi­lips von DWIH (Die Wahr­heit im Her­zen, ein Netz­werk deutsch­spra­chi­ger Mus­li­me) hier http://​fami​lie​.dwih​.info/​h​e​i​r​a​t​/​9​6​9​-​d​i​e​-​i​s​l​a​m​i​s​c​h​e​-​p​o​s​i​t​i​o​n​-​z​u​-​p​o​l​y​g​a​mie. Da Gott gut ist und uns die Ehe mit 4 Frau­en erlaubt hat, ist sie gut für uns. Wir mögen über die­sen Zir­kel­schluss lächeln, selbst gebil­de­ten Mos­lems ist er tie­fe Wahr­heit.

      Wenn dazu noch Anrei­ze durch ein Sozi­al­sys­tem kom­men, dass (aus fal­scher Rück­sicht oder man­gels recht­li­cher Legi­ti­ma­ti­on) die fak­ti­schen Lebens­ver­hält­nis­se nicht prüft und die Milieus abge­schot­tet sind, wird es schwer, die Frau­en zu errei­chen. Trotz­dem bin ich bei Dir: Der Schlüs­sel zur Über­win­dung der Poly­gy­nie ist die Bil­dung der Frau­en.

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