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Es ist ein son­ni­ger Tag, der 3. Juni 2014. Um exakt 13:46:20 tref­fe ich SIE. Es ist der Beginn einer gro­ßen Lie­be, doch dass weiß ich zu die­sem Zeit­punkt noch nicht. In die­sem Moment erregt sie ledig­lich mein pro­fes­sio­nel­les Inter­es­se. Für ein Foto­pro­jekt bin ich auf der Suche nach Graf­fi­ti und Auf­kle­bern mit unge­wöhn­li­chen Aus­sa­gen. Am Senne­fried­hof vor­bei­fah­rend war sie mir tags zuvor auf­ge­fal­len, wie sie mir mit ihrem etwas ver­staub­ten Charme eines ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts von dem Ver­tei­ler­kas­ten zuzwin­ker­te, den sie seit kur­zem bewohn­te. Sofort war mir klar, ich wer­de sie mei­ner Samm­lung skur­ri­ler urba­ner Bot­schaf­ten ein­ver­lei­ben. So sit­ze ich also an die­sem strah­len­den Diens­tag auf dem Fahr­rad und ver­su­che mich zu erin­nern, wo genau ihre Adres­se ist. Es gelingt, in erstaun­lich kur­zer Zeit, und was mich meis­ten freut, sie ist zu Hau­se.
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