Ostwestfalens Perlen – Der Whisky Room in Bielefeld

»Wie bist Du eigent­lich zum Whis­ky gekom­men«, fra­ge ich Clau­dia. »Jemand hat mir eine Fla­sche geschenkt. Das ist jetzt gut zwan­zig Jah­re her.« »Und der hat dir so gut geschmeckt, dass du zur Whis­ky­bot­schfte­rin …?« »Nein«, unter­bricht sie mich lachend. »Der Whis­ky war scheuß­lich. Da habe ich mir gedacht, wenn so vie­le Men­schen Whis­ky trin­ken, muss es irgend­wo auch den Guten geben. Ich habe mich also auf die Suche gemacht, und dann habe ich mein altes Büro in Güters­loh aus­ge­räumt und dar­in mei­nen ers­ten Whis­ky­la­den auf­ge­macht. Mit nicht wei­ger als 140 aus­ge­such­ten Rari­tä­ten. Die gan­ze Akti­on hat gera­de ein­mal vier Wochen gedauert.«

Clau­dia Kulig beim Unter­neh­men. Das Bild darf als typisch gelten

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huegelkinds Avatar

Es ist ein son­ni­ger Tag, der 3. Juni 2014. Um exakt 13:46:20 tref­fe ich SIE. Es ist der Beginn einer gro­ßen Lie­be, doch dass weiß ich zu die­sem Zeit­punkt noch nicht. In die­sem Moment erregt sie ledig­lich mein pro­fes­sio­nel­les Inter­es­se. Für ein Foto­pro­jekt bin ich auf der Suche nach Graf­fi­ti und Auf­kle­bern mit unge­wöhn­li­chen Aus­sa­gen. Am Senne­fried­hof vor­bei­fah­rend war sie mir tags zuvor auf­ge­fal­len, wie sie mir mit ihrem etwas ver­staub­ten Charme eines ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts von dem Ver­tei­ler­kas­ten zuzwin­ker­te, den sie seit kur­zem bewohn­te. Sofort war mir klar, ich wer­de sie mei­ner Samm­lung skur­ri­ler urba­ner Bot­schaf­ten ein­ver­lei­ben. So sit­ze ich also an die­sem strah­len­den Diens­tag auf dem Fahr­rad und ver­su­che mich zu erin­nern, wo genau ihre Adres­se ist. Es gelingt, in erstaun­lich kur­zer Zeit, und was mich meis­ten freut, sie ist zu Hause.
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WordPress – Tipps: Die Datensicherung

Die Fra­ge ist nicht, ob Du Daten ver­lierst. Nur, wann. 

hue­gel­kind, Lebens­er­fah­run­gen. Nie­der­ge­schrie­ben im Febru­ar 2017.

Seit 1982 mache ich »irgend­et­was mit IT«, die längs­te Zeit davon zum Brot­er­werb. Mit zu den trau­ma­ti­sie­rens­ten Erfah­run­gen mei­nes Berufs­le­bens gehö­ren bis heu­te die Näch­te, in denen zur Ret­tung alter Daten- und Pro­gramm­stän­de ich ein voll­stän­di­ges Image des Ent­wick­lungs­rech­ners zog, dann das Image mit den gewünsch­ten Daten auf­spiel­te, die zu ret­ten­den Daten sicher­te, um zum Schluss das aktu­el­le Image wie­der auf­zu­spie­len. Gespei­chert waren die Daten auf unzäh­li­gen Rol­len Magnet­bän­der, von denen nie­mand mehr wuss­te, wann sie ange­schafft und wie oft sie benutzt waren. Ja, selbst Ende der 80er gab es noch sol­che, heu­te stein­zeit­lich anmu­ten­den, Metho­den der Datensicherung.

In die­sem Tipp zei­ge ich die Wor­d­Press-Daten­si­che­rung »zu Fuss«. Im nächs­ten Tipp stel­le ich eines der bes­ten Plug­ins für die Daten­si­che­rung vor. Versprochen!

War­um nicht gleich das Plug­in? Weil ich fin­de, dass es nicht scha­det, wenn man weiß, was war­um gesi­chert wird. Wenn man ver­steht, was man war­um macht, macht man es meist bes­ser. Sagt mir die Erfahrung.

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WordPress – Tipps: Privatsphäre schützen!

Die­ser Tipp rich­tet sich an jeden Web­sei­ten­be­trei­ber, nicht nur an WordPresser!

Es gibt gute Grün­de, wird oft behaup­tet, für eine Klar­na­men­pflicht im Inter­net. Die Auf­he­bung der Anony­mi­tät – so einer der meist genutz­ten Erklä­run­gen – soll zu mehr Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl für die eige­ne Rede bei­tra­gen. Wer sich nicht hin­ter einer erfun­de­nen Iden­ti­tät ver­ste­cken kön­ne, so die Argu­men­ta­ti­on, der wür­de sich über­leg­ter und gemä­ßig­ter aus­drü­cken, auf Belei­di­gun­gen und Dif­fa­mie­run­gen ver­zich­ten und im Regel­fall bei der Wahr­heit bleiben.


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WordPress-Tipps – Impressum

Ein Wort vor­ab: hue­gel­kind ist kein Anwalt. hue­gel­kind macht nie­mals Rechtsberatung!

Hier gibt es Pra­xis­tipps und nütz­li­che Links. Sonst nichts. Im Zwei­fel wen­den Sie sich an einen fach­lich ver­sier­ten Anwalt. Je nach Fra­ge­stel­lung kann das ein Fach­an­walt für Urhe­ber- und Medi­en­recht oder für Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie­recht sein (Fach­an­wäl­te für »Inter­net­recht« gibt es lt. Fach­an­walts­ord­nung (FAO) nicht).

Wel­che Rechts­nor­men sind für das Impres­sum wichtig?


Der Rund­funk­staats­ver­trag (RStV) und das Tele­me­di­en­ge­setz (TMG)

Wer braucht ein Impressum?


Ant­wort gibt der RStV:

§ 55 Infor­ma­ti­ons­pflich­ten und Informationsrechte
(1) Anbie­ter von Tele­me­di­en, die nicht aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken die­nen, haben fol­gen­de Infor­ma­tio­nen leicht erkenn­bar, unmit­tel­bar erreich­bar und stän­dig ver­füg­bar zu halten:
1. Namen und Anschrift sowie
2. bei juris­ti­schen Per­so­nen auch Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten.

Im Umkehr­schluss gilt: 

Anbie­ter von Tele­me­di­en, die aus­schließ­lich per­sön­li­chen oder fami­liä­ren Zwe­cken die­nen, müs­sen die­se Infor­ma­tio­nen nicht bereit­stel­len.

So. Das reicht eigent­lich. Sie wis­sen jetzt, ob Sie ein Impres­sum brau­chen. Suchen Sie sich einen der vie­len kos­ten­lo­sen Impres­s­ums­ge­ne­ra­to­ren und las­sen Sie sich in weni­gen Minu­ten ein rechts­si­che­res Impres­sum erstel­len. Ich habe da mal was für Sie vor­be­rei­tet … Sie könn­ten jetzt auf­hö­ren zu lesen. Obwohl, da gibt es noch mehr, was Sie wis­sen sollten.
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Verlass dich nicht auf Facebook! Lerne WordPress!

Dies ist der Start einer klei­nen Arti­kel­se­rie, in der ich unre­gel­mä­ßig Tipps zum ein­fa­chen Auf­set­zen und Pfle­gen eines Wor­d­Press-basier­ten Blogs geben wer­de. Zum Ein­stieg möch­te ich Ihnen gern an einem Bei­spiel aus dem wirk­li­chen Leben erzäh­len, war­um ich das tue.


Ken­nen Sie die Blogs von Don Alphon­so in der Online-Ver­si­on der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung? Nein? Soll­ten Sie aber. Unter den Titeln Stüt­zen der Gesell­schaft und Deus ex Machi­na schreibt der schlech­te­re Sohn aus bes­se­rem Hau­se scharf­zün­gig und poin­tiert von Gott und der WWWeltt und lässt sich über Leben, Bil­dung, Tor­ten und sozi­al­un­ver­träg­li­ches Spät­ab­le­ben unter Stuck und Kron­leuch­tern aus. Stets nah am Zeit­ge­sche­hen, häu­fig bit­ter­bö­se und immer gut recher­chiert. An man­chen Tagen der ein­zi­ge Grund, die FAZ zu lesen.
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The most important science-fiction writer you’ve never heard of. Eine Rezension.

Gute Sci­ence-Fic­tion erahnt zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen in Gesell­schaft und Tech­nik. Sehr gute Sci­ence-Fic­tion klei­det die kri­tisch rezi­pier­te Ahnung in ein lite­ra­ri­sches Gewand. Exzel­len­te Sci­ence-Fic­tion tut all das, und mehr, sie ist noch nach Jahr­zehn­ten von beklem­men­der Aktua­li­tät. Rapha­el Aloy­si­us Laf­fer­tys »Astro­be, der gol­de­ne Pla­net«, erst­mals 1968 bei Ace Books in New York erschie­nen, zählt zum Bes­ten, was die exzel­len­te Sci­ence Fic­tion zu bie­ten hat.

Es ist 5 nach 12. Das wahr gewor­de­ne Uto­pia, die drit­te Chan­ce der Mensch­heit, hat ein Pro­blem. Sei­ne Zivi­li­sa­ti­on stirbt. Anstatt die Wohl­ta­ten des gol­de­nen Astro­bes zu genie­ßen, wen­den sich die Men­schen ab. Dem unge­trüb­ten Leben im sor­gen­frei­en Luxus zie­hen sie eine Exis­tenz in Not und Elend vor, kurz, schmerz­lich, vol­ler Lei­den, doch selbst­be­stimmt und frei.

The Realm of Rane, by Jero­en van Val­ken­burg.
The shapes they take are both objec­tive and sub­jec­tive. One can shape them a litt­le with one’s own mind.

Unfä­hig, die Lösung selbst zu fin­den, suchen Cos­mos King­ma­ker, Peter Proc­tor und Fabi­an Fore­man, die drei mäch­tigs­ten Män­ner Astro­bes, nach dem neu­en Welt­prä­si­den­ten, der die Krank­heit der Welt dia­gnos­ti­zie­ren und hei­len soll. Sie trach­ten nach einem gro­ßen Mann, der doch nur Sym­bol sein soll. Unbarm­her­zig ver­folgt von den mecha­ni­schen Wäch­tern des Astro­bi­schen Traums, die in Fore­man eine Gefahr sehen, eini­gen sie sich auf einen Kan­di­da­ten aus der Ver­gan­gen­heit der Erde, einen, der einen ein­zi­gen, völ­lig auf­rich­ti­gen und ehren­haf­ten Moment kurz vor sei­nem Ende hat­te: Tho­mas Morus.

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Eine Frage des Anstands

Am 15. Janu­ar 2016 habe ich die­se Zei­len get­wit­tert. Heu­te möch­te ich Ihnen erzäh­len, warum.

Alles beginnt mit einem Todes­fall. Es ist Frei­tag, der 13. Janu­ar, als Dr. Udo Ulfkot­te stirbt und mein Leben betritt. Vor­her, das muss ich zuge­ben, habe ich ihn nicht gekannt. Den Namen, klar, den hat­te ich gehört. Ulfkot­te, der abtrün­ni­ge FAZ-Jour­na­list, Star­au­tor des Kopp-Ver­lags, der Mann, der hin­ter dem Offen­sicht­li­chen das gro­ße Geheim­nis such­te, die Welt­ver­schwö­rung, einer der Stars der glo­ba­len Aluhut­trä­ger­ge­sell­schaft. Wann immer ich sei­nen Namen im Zusam­men­hang mit einer Ver­öf­fent­li­chung sehe, mache ich, dass ich weg­kom­me. Blät­tern Sie wei­ter, es gibt hier nichts zu lesen. Nur Ulfkotte.

Jetzt ist er tot, und auf Twit­ter ist ein selt­sa­mes Schau­spiel zu beob­ach­ten: wild­frem­de Men­schen sen­den ihre Freu­de, ja, ihren Jubel über Ulfkot­tes Able­ben in die Welt hin­aus. Mit hämi­schen, bösen, geschmack­lo­sen Wor­ten. Die weit mehr als »klamm­heim­li­che Freu­de« erin­nert mich an den Göt­tin­ger »Mes­ca­le­ro«-Text »Buback – ein Nach­ruf« aus dem April 1977:

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Die Eliten schaffen sich ab

Aus der Erfahrung weiß man, daß die Güte der Truppen einzig und aein in dem Werte ihrer Offiziere beſtehe.

Fried­rich der Große

Es gibt keine leten Mannaen, Mara. Es gibt nur lete Offiziere.

Napo­le­on I. Bonaparte

In Deutsch­land ist es anders. In Deutsch­land machen die Offi­zie­re kei­ne Feh­ler. Die Defi­zi­te lie­gen bei uns, den Mann­schaf­ten. Sagt Jas­per von Alten­bock­um, bei der FAZ ver­ant­wort­lich für die Innen­po­li­tik, am 31.12.2016 in sei­nem Kom­men­tar zum abge­lau­fe­nen Jahr. Schon beim Lesen der Ein­lei­tung reibt man sich ver­wun­dert die Augen:

Von der Sil­ves­ter­nacht in Köln bis zum Mas­sen­mord in Ber­lin: Es gibt kei­nen Grund, dem Hass­jahr 2016 hin­ter­her­zu­trau­ern. Doch wer ehr­lich ist, muss zuge­ben: Die grö­ße­ren Defi­zi­te lie­gen auf Sei­ten der Bür­ger – nicht der Politiker.

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Von wem geht die Gefahr aus?

Die­sen Bei­trag habe ich gera­de eben auf Face­book ver­öf­fent­licht. Ich bin gespannt, ob und wie lan­ge er blei­ben darf. Hier der Link ins dunk­le Impe­ri­um des Mark Zuckerberg.

Weil es immer wie­der Dis­kus­sio­nen auf Twit­ter gibt, will ich mal wis­sen, was die FB-Gemein­de dazu sagt:

Liebe Grüne, liebe Linke, liebe Berufsschwule, liebe LSBTTIQ-Gemeinde, liebe Feministinnen, liebe Imame!

Mein Freun­des­kreis ist reich­lich hete­ro­gen. Von rechts bis links, von Arbei­tern bis zu Aka­de­mi­kern, von jung bis alt fin­den sich die unter­schied­lichs­ten Men­schen. Unter ande­rem meh­re­re Trans (M2F), Sex­wor­ke­rin­nen, min­des­tens eine Femi­nis­tin, even­tu­ell ein paar Schwu­le und last, but not least tief­gläu­bi­ge Katholiken.

Ich habe eine Fra­ge an euch: Von wem geht die grö­ße­re Gefahr für mei­nen Freun­des­kreis aus?

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