Von Blockern und Filterblasen

»Es gibt eine Theo­rie, die besagt, wenn jemals irgend­wer genau her­aus­fin­det, wozu das Uni­ver­sum da ist und war­um es da ist, dann ver­schwin­det es auf der Stel­le und wird durch noch etwas Bizar­re­res und Unbe­greif­li­che­res ersetzt. – Es gibt eine ande­re Theo­rie, nach der das schon pas­siert ist.«

Das Restau­rant am Ende des Uni­ver­sums. Ull­stein, 1994. ISBN 3–548-22492-X. Deut­sche Über­set­zung von Ben­ja­min Schwarz. Sei­te 9 f.

Ähn­lich Bizar­res und Unbe­greif­li­ches spielt sich auch im Wel­ten­netz ab:

»Es gibt mei­ne Theo­rie, dass in den sozia­len Medi­en bestimm­te Krei­se poli­tisch uner­wünsch­te Teil­neh­mer in kon­zer­tier­ten Aktio­nen durch Blo­cken aus­schlie­ßen, um ihnen anschlie­ßend vor­wer­fen zu kön­nen, in Fil­ter­bla­sen von Gleich­ge­sinn­ten zu leben. – Es gibt mei­ne ande­re Theo­rie, dass sich die­se Krei­se so ihre eige­ne Fil­ter­bla­se schaf­fen, ohne es zu bemer­ken.«

Theo­ri­en und Weis­hei­ten eines hue­gel­kinds. Unver­öf­fent­licht 2016. ISBN irgendwas-ohne-18–39-88-und-was-es-sonst-noch-für-verdächtige-Zahlencodes-gibt. Unüber­setzt, unlek­to­riert, S.42ff

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