Ein abgekartetes Spiel. Wie Neuwahlen gelingen könnten.

Jamai­ka-Koali­ti­on – Sym­bol­bild (Quel­le: Pixabay)

Jamai­ka? Wie soll das funk­tio­nie­ren? Die ideo­lo­gi­schen Dif­fe­ren­zen zwi­schen der FDP und den Grü­nen sind grö­ßer als die zwi­schen der AfD und der Lin­ken. Geht Lind­ner auf die Grü­nen zu, muss er nach sei­nem Wahl­kampf mit klar anti­grü­ner Posi­tio­nie­rung mit dem Stig­ma des Umfal­lers leben.

Bei­den klei­nen Part­nern ist über­dies klar, dass sie in einer Koali­ti­on mit Mer­kel nicht über­le­ben wür­den. Zwei zän­ki­sche Brü­der, die von der alles ersti­cken­den Mut­ter wie­der und wie­der zur Rai­son gebracht wer­den müs­sen – die idea­le Rol­le für Mer­kel, die ihr als »Poli­tik der ruhi­gen Hand« ver­bräm­tes Nichts­tun und Reagie­ren unge­stört vier wei­te­re Jah­re fort­set­zen und FDP und Grü­ne poli­tisch bis zur Bedeu­tungs­lo­sig­keit kan­ni­ba­li­sie­ren könn­te.

Neu­wah­len ohne Mer­kel erschei­nen da als ein­zi­ge Lösung. Von selbst wird sie nicht zurück­tre­ten. Ein Köni­gin­nen­mör­der von For­mat ist in der Uni­on nicht zu sehen. See­ho­fers Dro­hung mit der Auf­kün­di­gung der Uni­on wird als lee­re Bla­se ver­puf­fen, wie alle sei­ne Dro­hun­gen zuvor. Was also tun?

Den Aus­weg könn­te Arti­kel 63 des Grund­ge­set­zes wei­sen:

Grund­ge­setz Arti­kel 63 (Quel­le: Eige­ne Dar­stel­lung aus DeJu​re​.org)

Wie soll es gelin­gen? Viel­leicht so:

Wei­ter →